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Freimaurerloge Düsseldorf, Freimaurer in Düsseldorf

Geschichtlicher Überblick

Die Wurzeln der Freimaurerei gehen zurück bis ins Mittelalter. Sie entstand aus der Zunft der Dombaumeister, die durch die Lande reisten und dort eine große Anzahl von imponierenden Dombauten und Kathedralen errichteten. Da es sich hierbei um herumreisende Steinmetze. bzw. Bauleute handelte, konnten sie sich nicht in einer ortsansässigen Handwerksinnung organisieren. Daher gründeten sie ihre eigene ,,Innung", deren Sitz die Bauhütte (Loge) war. Dieser Innung gehörten die Baumeister ihr ganzes Leben an, es wurden Lehrlinge aufgenommen, aus diesen Lehrlingen wurden dann Gesellen und später Meister.
Die Bauleute dieser Zunft waren "freizügig", konnten also frei durch die Lande ziehen und ihren Arbeitsplatz selbst wählen. Dabei unterlagen sie in den Bauhütten einer eigenen Rechtsprechung.
Um nun den Grad der beruflichen Fähigkeiten am Bau in allen Bauhütten gleich prüfen zu können, gab es besondere geheime Erkennungszeichen der Lehrlinge, Gesellen und Meister, die auch heute noch in der Freimaurerei Gültigkeit haben. In diesen Dombauhütten arbeiteten Architekten und Handwerker zusammen mit dem Klerus. Dadurch erhielten die Symbole, rituellen Handlungen und Zeremonien eine feierliche Prägung. Auf der Baustelle arbeiteten die Menschen an der Errichtung einer Kathedrale oder eines Doms für die Durchführung des Gottesdienstes. In ihren Bauhütten arbeiteten sie symbolisch an der Errichtung des "inneren Tempels" zur Ehre Gottes und der Menschen. So wurde der konkrete Bau auch mit dem Aufbau des Inneren des Menschen verglichen.
"Lasst uns vorstellen, es soll eine Kirche gebaut werden und es wird gewünscht, dass diese aus Natursteinen gebaut werde. Dann muss doch zuerst der Stein bearbeitet werden, damit er in das Bauwerk passt. Kanten und Unregelmäßigkeiten müssen bearbeitet werden. Man benutzt einen Winkel, um zu prüfen, ob der Stein rechtwinkelig ist. Man kann eine Wasserwaage benutzen. um zu prüfen, ob der Boden, auf dem gebaut werden soll, auch waagerecht ist. Man kann ein Lot benutzen, um zu prüfen, ob der Bau auch senkrecht ist. Man benötigt ein Reißbrett, um die Grundrisse und andere Details des Baus zu zeichnen. Für alle denkbaren Arbeiten benötigt man Werkzeuge, wie zum Beispiel Hammer, Kelle, Zirkel, Winkel usw. Und diese Werkzeuge müssen dann auch umsichtig und intensiv benutzt werden, wenn die Arbeit erfolgreich sein soll, dann müssen die Vernunft, das Wissen und auch das Gewissen mit einbezogen werden."
Aber genauso, wie diese Werkzeuge handwerklich betrachtet werden, kann man sie auch sinnbildlich verwenden. Der Tempel, den wir erbauen wollen, ist der Tempel des Herzens. Die symbolisch eingesetzten geistigen Werkzeuge hat man als Mensch, man muss sie nur richtig benutzen. Hierbei gewinnt man häufig eine neue, andere Einstellung zum Leben und eine klarere Sicht der Dinge. Die Suche nach Werten ist gerade in unserer vorwiegend materialistisch ausgerichteten Welt von großer Bedeutung.

Die erste Großloge wurde 1717 in London durch die Zusammenlegung von vier kleineren Logen gegründet. Von England breitete sich diese Bewegung dann auch sehr schnell auf das Festland aus. Schon 1737 wurde die erste Freimaurerloge, "Absalom zu den drei Nessel" in Hamburg gegründet. Auch die Tatsache, dass viele Landesfürsten und ein großer Anteil des Adels dem Orden beitraten, führte zu einer raschen Ausbreitung auch in Deutschland. Gerade der Teil des Volkes, dem der Schutz seiner Untertanen anvertraut war, sah in den Idealen des Freimaurerordens eine große Stütze in der Erfüllung seiner Pflichten. So entstanden in Deutschland verschiedene Großlogen. 1740 die "Große Nationale Mutterloge zu den drei Weltkugeln", 1770 die, "Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland" - Freimaurerorden genannt — und 1798 die Großloge, "RoyaI York zur Freundschaft". Seit 1872 ging es dann darum, diese Großlogen miteinander zu vereinigen, was schließlich mit der Gründung des Großlogenbundes gelang. Aber erst 1958 wurde dieses Einigungswerk durch die Gründung der "Vereinigten Großlogen, Bruderschaft der deutschen Freimaurer", abgeschlossen.

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