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Freimaurerloge Düsseldorf, Freimaurer in Düsseldorf

Allolio, Louis
1. Vorsitzender Logenmeister der Johannisloge "Rose und Akazie". Leitete ab 1872 als kaufmännischer Direktor die Lokomotivenfabrik "Hohenzollern" in Düsseldorf.

Louis Alolio

 

 

Lessing, Gotthold Ephraim
Deutscher Schriftsteller und Philosoph, geboren 1729, gestorben 1781. Er verfasste das dramatische Gedicht "Nathan der Weise", das mit seiner Ringparabel augenfällig zu Toleranz aufruft. Dabei wurden freimaurerische Ideen mit verarbeitet. 1778 und 1780 wurden die Lehrgespräche "Ernst und Falk" veröffentlicht, wobei Ernst ein Freimaurer und Falk ein Auskunft suchender Freund ist.
Lessing

 

 

Mozart, Wolfgang Amadeus
Österreichischer Komponist, geboren 1756, gestorben 1791. Wurde von seinem Vater früh in Klavierspiel und Violinspiel, sowie im Komponieren unterrichtet. Er hinterließ ein umfangreiches Werk an Symphonien, Opern, Messen, Singspielen, Requiems und Serenaden. Schrieb auch viel spezielle Freimaurermusik, so z.B. die "Kleine Freimaurerkantate" von 1791.  Als letzte Oper schuf er die Zauberflöte.
Mozart

Unsere Logengeschichte

Um die Gründung einer neuen Loge nach der Lehrart der „Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland“ in Düsseldorf vorzubereiten, trafen sich 1895 siebzehn Freimaurer. Sie gaben der jungen Loge den schönen und symbolhaften Namen „Rose und Akazie“.
 
Am 18. Juni 1897 wurde das freimaurerische Licht feierlich in die neue Loge eingebracht. Zum Vorsitzenden Logenmeister hatte man Louis Allolio gewählt, einen honorigen Düsseldorfer Bürger, der seit 1872 als kaufmännischer Direktor die Lokomotivfabrik „Hohenzollern“ leitete und in seiner Kirchengemeinde das Amt eines Presbyters inne hatte.
 
Die Brüder trafen sich und arbeiteten im „Hotel Continental“ an der Königsallee, um - nach einigen Zwischenstationen - im Jahr 1906 ihre Heimat im Logenhaus der Freimaurerloge „Die Drei Verbündeten“, zu finden.
 
Die „Rose und Akazie“ wuchs und hatte im Jahr 1900 bereits 26 Mitglieder. Die Zahl verdoppelte sich bis 1905 und verdreifachte sich bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges.
 
Trotz der Gefallenen dieses Krieges, fand das Stiftungs- und Johannisfest 1918 in Anwesenheit von 71 Brüdern statt. 1922 feierte die Loge das 25. Jahr ihres Bestehens.
 
Es kamen unruhige Zeiten. Geldentwertung drohte und erst Ende 1923 wurde die Inflation durch die Einführung der „Rentenmark“ gebrochen. Französische Truppen hatten das Ruhrgebiet besetzt, eine Verkehrssperre war verhängt worden, einige Brüder wurden inhaftiert. Trotzdem blieb die Anziehungskraft der Freimaurerei ungebrochen.
 
Dann drohten die Vorboten des „Dritten Reichs“. Ideologische Streitereien in den Logen über ihre weitere Ausrichtung folgten, weil man sich Chancen erhoffte, doch noch im Nationalsozialismus überleben zu können. Parallel dazu kamen große wirtschaftliche Probleme. Der „Rose und Akazie“ war es kaum noch möglich, eingegangene Verpflichtungen für Stiftungen oder karitative Einrichtungen zu bedienen. Die wirtschaftliche Situation schien aussichtslos.
 
1927 eröffnete Ludendorff durch seine Schrift „Vernichtung der Freimaurerei durch Enthüllung ihrer Geheimnisse“ die offizielle Hetze gegen die deutsche Freimaurerei, der auch die Großloge mit ihrer 1928 erschienenen Schrift „Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland in ihrem Werden und Wesen“ nichts Entscheidendes mehr entgegen zu setzen wusste.
 
Am Tag nach der Reichstagswahl 1933 verschaffte sich eine Gruppe von SA-Männern mit gezogenen Pistolen Einlass in das Logenhaus und „beschlagnahmte“ das Logeneigentum. Auch das alte Logenschwert der „Rose und Akazie“ von 1897 wurde gestohlen. Wie es dennoch den Weg zurück fand, ist eine andere spannende Geschichte
 
Die letzte offizielle Zusammenkunft in der NS-Zeit fand am 19. Juli 1935, anlässlich der erzwungenen Abstimmung über die Auflösung der Loge, statt.
 
Von hier senden die 31 versammelten Brüder dem Senior ihrer Bruderschaft einen Gruß, der mit den Worten schließt: „Die Rose und Akazie ist tot, aber ihr Geist kann und wird nicht untergehen!“
 
Der Zusammenhalt der Brüder ging tatsächlich, trotz der Auflösung der Loge, nicht verloren. Man traf sich, von der Gestapo „unauffällig“ überwacht, regelmäßig in einem Düsseldorfer Restaurant.
 
So kamen nach Ende des Krieges, im November des Jahres 1945, 22 Brüder der „Rose und Akazie“ zusammen und beschlossen, die zur Wiedererrichtung der Loge erforderliche Genehmigung bei der britischen Militärregierung zu beantragen. Der neue Anfang war schwer, das Logenhaus war zerstört und das bewegliche Eigentum in alle Winde zerstreut.
 
Nach Überwindung aller Schwierigkeiten wurde dann, am 18. Dezember 1948, erneut das maurerische Licht in die restituierte Loge eingebracht.
 
1952 bauten Düsseldorfer Freimaurer mit Hilfe von Wiedergutmachungsmitteln an der Uhlandstraße ein neues Logenhaus, in dessen Mauern die „Rose und Akazie“, mit einigen anderen Logen, bis heute arbeitet.
 
Im Jahre 1997 feierte die Johannisloge „Rose und Akazie“ zu Düsseldorf ihr 100. Stiftungsfest.
 
Wir sehen unsere Logengeschichte nicht als einen passiven Rückblick. Sie ist vielmehr ein Auftrag an alle Brüder, in Respekt vor der Leistung unserer Vorfahren, an sich selbst und zum Wohle der Loge zu arbeiten, um den tieferen Sinn der Freimaurerei dadurch zu erfüllen. Wir schauen mit Stolz auf die einhundertjährige Tradition unserer „Rose und Akazie“.